Liberation

Die Liberation-Familie beinhaltet drei Schriften, eine Sans, eine Serif und eine Mono, die alle als Ersatz für die drei häufigsten, auf (Windows-)Betriebssystemen installierten Schriftarten darstellen, und zwar die Arial (Sans), die Times (Serif) und die Courier (Mono). Das Liberation-Pendant ist jeweils metrisch identisch zu seinem Original, d.h. ein ursprünglich in Arial formatierter Text nimmt bei Interpretation mit Liberation Sans genau die gleiche Breite ein; es kommt zu keinen Verschiebungen oder ungewollten Absatzumbrüchen. Die Liberation ist also ein freier Ersatz für die Arial, aber dafür genauso ausdruckslos wie ihr Vorbild. Die Glyphenliste ist umfangreich (Normale: 2.576 Glyphen mit 867 Kerning-Paaren) und enthält Dutzende akzentuierte Buchstaben sowie das kyrillische und griechische Alphabet. Neben dem Normal-Schnitt gibt es auch einen fetten und einen kursiven, sowie einen eng stehenden (narrow).

 

Die Liberation-Schriften sind weder modern noch hübsch, aber das war auch nicht der Grund ihrer Existenz. Das Liberation-Schriftpaket sollte man eigentlich auf jedem System installiert haben, um die systemübergreifende Kompatibilität zu gewährleisten.