Verwendung in QGIS

QGIS versteht prinzipiell das SVG-Format, das für Marker (Punktsymbole) als auch für Texturfüllungen verwendet werden kann.

Wie bei GIMP muss in den Programm-Einstellungen mitgeteilt werden, wo die Verzeichnisse mit den Symbolen und Texturen liegen. In QGIS 2.18 finden sich die Programm-Einstellungen (Windows) unter Menü: Einstellungen|Optionen. Auf der Registerkarte "System" findet sich rechts ein Formular unter "SVG-Pfade", zu dem über das grüne Plus neue Verzeichnisse hinzugefügt werden können (Abbildung QGIS 01, roter Pfeil). In diesem Fall heißt der Ordner aus dem ZIP-Archiv "einzeln_SVG".

QGIS 01
QGIS 01

Nun können die neuen Texturen und Symbole in QGIS verwendet werden.

Soll eine Fläche mit einer Textur gefüllt werden, ruft man zunächst die Layer-Eigenschaften auf und wechselt dort auf den Tab "Stil". Als "Symbollayertyp" muss nun die "SVG-Füllung" ausgewählt werden (Abbildung QGIS 02, roter Pfeil).

QGIS 02
QGIS 02

Dadurch ändert sich der Dialog und es erscheinen unten die SVG-Gruppen (Abbildung QGIS 03, roter Pfeil), worunter sich auch der hinzugefügte Ordner "einzeln_SVG" findet. Auf der rechten Seite kann die gewünschte Textur ausgewählt werden. Im Eingabefeld "Texturbreite" (Abbildung QGIS 03, grüner Pfeil) lassen sich die Abstände der Textur-Symbole verändern.

QGIS 03
QGIS 03

Alle Texturen sind farblos und haben eine bestimmte Strichbreite; beides kann aus QGIS heraus nicht angepasst werden. Hierfür ist die entsprechende SVG-Datei in Inkscape oder einem anderen Vektorgrafik-Programm zu laden und zu verändern.

Zur Verwendung der SVG-Symbole für Punkt-Layer

Analog zu den Texturen wird unter Layereigenschaften|Stil der "Symbollayertyp" auf "SVG-Markierung" umgestellt. Nun finden sich unten im Dialog die SVG-Gruppen und rechts die enthaltenen Symbole.