LaTeX-Vorlagen (Quellcode und PDF)

Für manche LaTeX-Anfänger mag es von Vorteil sein, mit einer sog. Vorlage zu arbeiten, die man einfach an seine Bedürfnisse anpasst, anstatt mit einem völlig blanken Dokument zu beginnen.


Hier oben gibts das ZIP zum Download mit allen Vorlagen als .tex-Quellcode, dem fertig kompilierten PDF (zum Vergleich, wie es aussehen soll) sowie zusätzlichen Dateien (für einige Vorlagen: Bilder, Bibliografie). Alle Vorlagen-Dokumente sind mit pdfLaTeX zu kompilieren!


Weiter unten auf dieser Seite gibts die Beschreibung zu jeder Vorlage.

Vorlagen für LaTeX-Dokumente aller Art
Für die Beschreibung der beinhalteten Dateien siehe weiter unten auf dieser Seite.
Vorlagen.zip
Komprimiertes Archiv im ZIP Format 3.8 MB

Wer eine Eidesstattliche Erklärung für seine Abschlussarbeit benötigt, siehe hier.

Beschreibung der Vorlagen

  • Standard-Dokument: Enthält wirklich nur die notwendigsten Befehle zum sofortigen Los-TeXen!
  • Wissenschaftliche Abschlussarbeit: Diplomarbeiten und ganze Dissertationen lassen sich am besten mit LaTeX verfassen. Hier zum Download ein Vorschlag, wie seine Diplom-/Masterarbeit mit LaTeX aussehen kann (v.a. was mit der Titelseiten-Formatierung möglich ist). Einfach für eigene Zwecke anpassen und loslegen! Man beachte die unterschiedliche Kapitelnummerierung der Kapitel im Anhang.
  • Wissenschaftlicher Lebenslauf: 2 selbstgebastelte Vorlagen.
  • Präsentation = Vortrag: Eine simple Vorlage für eine Präsentation, gefüllt mit Beispieltext.
  • Visitenkarten: Diese Vorlage stammt aus dem auf meiner Buchtipps-Seite beschriebenen Buch »LaTeX-Hacks«.
  • Briefe (3 Vorlagen): Ein ganz besonders nützliches und die persönliche Korrespondenz aufpolierendes Feature von LaTeX ist das Schreiben von Briefen. Auch hierfür wird eine eigene Klasse verwandt, nämlich "letter". Allerdings ist bei dieser Klasse das Seitenlayout auf amerikanische Verhältnisse zugeschnitten und entspricht nicht beispielsweise deutschen Normen. Für diese Zwecke gibt es z.B. die Klasse dinbrief oder scrlttr2. Jeweils eine Vorlage steht zum Download bereit, der Style des Briefes ist in etwa der gleiche. Die Vorlage kann zum Zwecke privater oder geschäftlicher Korrespondenz einfach ausgefüllt und kompiliert werden.Das wahrscheinlich coolste an der vordefinierten Klasse sind die optional verwendbaren Hilfseinrichtungen wie »Lochermarken« oder »Fenster-Bereich«. Damit sieht der Brief nicht nur immer schmuck aus, sondern man hat gleich eine Hilfe beim lochen, falzen oder weiß, dass das Empfänger-Fenster perfekt im Fenster eines 11 x 22 cm großen Briefs mit Fenster erscheint (auch wenn ich die umweltbelastende Ressourcen-Verschwendung bei Kunststoff-Fensterchen keinesfalls gutheißen will!). Bei der Vorlage für dinbrief gilt: Wenn man ein Feature im Brief nicht braucht, deaktiviert man die Zeile, indem man sie auskommentiert (siehe dieser Beitrag). Bei der Vorlage scrlttr2 deaktiviert man das entsprechende Feature teilweise in den Klassenoptionen (steht alles in der Vorlagen-Quelldatei). Eine dritte Vorlage (Monospace) erstellte ich nach der Konsultation eines sehr aufschlussreichen Typografie-Buches: In dem Buch beschrieben wurde die Empfehlung, Briefe generell mit einer Monospace-Schriftart (»Schreibmaschinentext«) in linksbündigem Flattersatz zu setzen. Genau das habe ich mit dieser Vorlage umgesetzt. Eine weitere Briefvorlage findet sich hier zum Download.
  • Tagebuch: Wer seine Tagebücher mit LaTeX verfassen möchte, findet hier eine recht praktische Vorlage, bei der ich einen neuen Befehl zur Heraushebung des Datums erstellt habe (siehe Quellcode). Alternativ ließe sich auch die Stern-Version des \paragraph-Befehls "missbrauchen", die ein eingefasstes Datum ebenfalls fett hervorhebt. Je nach Größe des Satzspiegels und Schriftgröße, Bündigkeit und eingebundenen Abbildungen erzeugt diese auf einen Gliederungsbefehl zurückgreifende Methode aber oftmals "underfull boxes", da LaTeX beim Kompilieren versucht, die neue Gliederungsebene möglichst ästhetisch anzuordnen (damit wird v.a. bei kurzen Einträgen das Satzbild zerrissen).
  • Buch/Roman: Wer einen Roman mit LaTeX verfassen will, benutzt sicherlich die book-Dokumentklasse. Hier zum Download meine Vorlage für ein belletristisches Werk wie einen Roman, mit einigen Modifikationen.
  • Gedicht: LaTeX bietet natürlich auch für dieses Vorhaben eigene Vorlagen an. Besonders nützlich ist die sogenannte verse-Umgebung, in der man seine einzelnen Verse und Strophen problemlos aneinandersetzen und mit einer Überschrift verzieren kann. Der modifizierte attrib-Befehl im Quellcode im Beispieldokument ermöglicht eine Art Signum, Widmung oder Datumsangabe für das Gedicht. – Achtung! Wer die verse-Umgebung zusammen mit der dialogue-Umgebung benutzt, muss verse NACH dialogue laden!
  • Theaterstücke: Eine Vorlage für den eigenständigen Entwurf von Dramen und sonstigen Theaterstücken mit Sprechrollen und Regie-Anweisungen.
  • Kurze Dialoge: Dialoge schreiben mit LaTeX? Kein Problem! Das dialogue-Paket machts möglich und stellt Befehle für Sprechrollen und einfache Regieanweisungen bereit. – Achtung! Wer die verse-Umgebung zusammen mit der dialogue-Umgebung benutzt, muss verse NACH dialogue laden!
  • CD-Papierhüllen: Eine praktische A4-Falzvorlage zum sicheren Einschließen von CDs/DVDs (Papierhülle). Weitere Informationen auf der Homepage von cdpapercase. (Auf dieser Seite kann man übrigens auch seine Eingaben bezüglich Titel usw. machen und sich eine entsprechende Seite zum Ausdrucken generieren lassen, ist dann aber Werbung drauf.) Außerdem im ZIP enthalten: ein PDF als Falzanleitung.