Verwendung in Inkscape

Symbole

Jedes Einzelsymbol liegt im SVG-Format vor und kann per Drag & Drop oder dem gewohnten Öffnen und Importieren in Inkscape geladen werden. Die Größenanpassung erfolgt durch Skalieren. Die Vektorelemente der Symbole sind ggf. gruppiert oder verschmolzen (kombiniert) und müssen bei Bedarf (Modifikation des Pfads) "ungruppiert" bzw. aufgelöst werden. Farbe und Strichstärke werden wie gewohnt angepasst.

Texturen

Die Texturen liegen im SVG-Format bei. Um sie im jeweiligen Inkscape-Dokument verwenden zu können, müssen sie zunächst einmal im Dokument platziert werden. Das kann per Drag & Drop erfolgen oder Öffnen/Importieren.

Sobald die Textur-Grafik einmal im Dokument geladen wurde (beliebige Stelle im Weißraum), steht sie zur Ausfüllung von Flächen bereit. So geht man weiter vor:

 

  1. Die Textur anwählen.
  2. Bei gedrückter Strg-Taste (Beibehalten des Seitenverhältnis) die Textur auf die gewünschte Größe skalieren. Dabei die vier Buttons (obere Werkzeugleiste) beim Skalieren von Objekten beachten: Beibehaltung von Strichstärke beim Skalieren etc.! Sonst wird die Linienstärke mitskaliert. Das kann gewünscht sein. Andernfalls die Strichstärke der Textur neu einstellen, dass sie zum Rest der Zeichnung passt.
  3. Menü: Objekt|Muster|Objekte in Füllmuster umwandeln (Tastenkürzel Alt+I) (Abbildung Inkscape01, roter Pfeil)
  4. Nun das Objekt anwählen, das mit diesem Muster gefüllt werden soll.
  5. 4. Nun unter "Füllung und Kontur" im Tab »Füllen« den Modus »Füllmuster« auswählen (Abbildung Inkscape02, grüner Pfeil).
  6. In der Auswahlliste zur Verfügung stehender Muster sollte es nun ganz oben einen Eintrag geben, etwa "pattern4564" (Abbildung Inkscape02, roter Pfeil). Dies ist das gewünschte Muster.
Inkscape01
Inkscape01
Inkscape02
Inkscape02

Es ist empfehlenswert, die importierten Textur-Grafiken auf eine separate Ebene zu verschieben, die man letztlich unsichtbar schaltet.

Fehlerhafte Ausgabe beim Drucken/Exportieren von Inkscape-Dokumenten

Verwende ich in Inkscape-Dokumenten wie beschrieben diese Texturen, kann es zu Darstellungsfehlern kommen, wenn ich das Dokument an den Drucker leite oder als PDF exportiere. Die Ausgaben zeigen manche Texturen nur bruchstückhaft und nicht mehr flächendeckend an.

Ich empfehle daher prinzipiell den Export zunächst zu einer Rastergrafik (.png), die dann an den Drucker geleitet wird. Das garantiert, dass alle Texturen ordentlich gezeichnet werden und unverändert bleiben.

 

Ein Tipp am Rande: Inkscape exportiert standardmäßig mit einem transparenten Hintergrund und im RGB-Modus. Zur Verkleinerung/Optimierung der Dateigröße daher folgende Hinweise:

 

  • Unter Datei|Dokumenteinstellungen findet sich auf dem ersten Tab "Seite" weiter unten ein Abschnitt "Hintergrund", bei dem die Hintergrundfarbe durch Anklicken des Schachbrettmusters geändert werden kann. Dort steht der Alpha-Kanal ("A") standardmäßig bei 0, der Hintergrund ist also transparent. Schiebt man den Regler ganz nach rechts, wird daraus "weiß". Wenn man nun zu .png exportiert, hat man seine Grafik auf einem weißen Blatt. Alternativ könnte man die exportierte .png zum Beispiel mit GIMP laden und dort den Alpha-Kanal (= Transparenz) entfernen.
  • Handelt es sich um eine Grafik, die allein aus schwarzen oder grauen Strichen besteht (das ist bei den Gesteinstexturen der Fall!), sollte man die aus Inkscape exportierte .png-Datei anschließend in GIMP laden und dort über Bild|Modus|Graustufen die Farbwerte entfernen. Überschreibt man anschließend die .png-Datei, darf man über die eingedampfte Dateigröße staunen.