Textumflossene Bilder

Manchmal sind die im Dokument eingebundenen Bildchen so klein, dass es layouttechnisch verschwenderisch wäre, sie zu zentrieren und die ganze Textblock-Breite für sie zu reservieren. Stattdessen könnte man sie am Rand des Textblocks selbst unterbringen und den Text um sie herumfließen lassen. Dazu muss als erstes in die Präambel das Paket wrapfig geladen werden:

\usepackage{wrapfig}

Anschließend an der entsprechenden Stelle das Bild einfügen mit:

\begin{wrapfigure}{r}{5cm}
\includegraphics[width=4.5cm]{Testbild.jpg}
\caption{Bildunterschrift}
\end{wrapfigure}

Statt dem {r} (rechts) als Option kann auch {l} für die Position am linken Bildrand angegeben werden. Die {5cm} zeigen die reservierte Breite der Fläche an, die von dem Bild dann umflossen wird. Bei einer Bildgröße von 4,5 cm gibt es also einen weißen Rahmen von 0,5 cm Stärke um das Bild und erst dann fließt der Text darum.

 

Man sollte es mit der Anzahl Text-umflossener Bilder aber nicht übertreiben, da es für LaTeX zunehmend schwieriger würde, ein vernünftiges Layout zu setzen. Vor allem lange Bildunterschriften unter ein solches Bild oder eine zu enge Seitenbreite werden für gewöhnlich zu sog. »overfull boxes« führen. Ein Problem tritt im Zusammenhang mit der Verwendung des csquotes-Pakets auf, siehe hier.