Um ein erstes Dokument zu erzeugen, genügt es, auf der linken Seite des Editor-Fensters beliebigen Text zu tippen. Das Ergebnis wird in der Vorschau (rechte Hälfte des Editors) angezeigt:
Erst, wenn man das Dokument als abgeschlossen betrachtet, wird es über Datei | Export | PDF (o.ä., je nach Editor) in ein Ausgabeformat (meist PDF) überführt.
Ohne weitere Angaben wird ein Dokument mit folgender Konfiguration erstellt:
(Die Einheit "em" kommt aus der Typografie und richtet sich nach der Schriftart und -größe. Sie entspricht ungefähr der breite des Buchstabens "M" der derzeitigen Schriftart, ist also eine relative, keine absolute Größe. "em" leitet sich ab von "equal to m".)
Wer mit den Voreinstellungen zufrieden ist, muß nichts weiter machen. Zumindest im Deutschen Sprachraum sollte man jedoch die Dokumentsprache einmal umstellen, denn das hat Einfluß auf die Wortumbruch-Regeln und ggf. weitere länderspezifische Eigenschaften wie alternative Anführungszeichen:
Im oberen Bereich des Quellcodes werden die (meisten) Programmanweisungen gesammelt. Man nennt diesen Bereich "Präambel". Darauf folgt dann für den Rest des Dokuments der eigentliche Inhalt.
Über #set leitet man den Zugriff auf die Funktion test ein, für die verschiedene Optionen festgelegt werden können (siehe spätere Lektionen). lang steht für
Language, de steht für Deutsch. Es gelten die üblichen ISO-Länder-Kürzel wie fr für Französisch, us für US-Englisch usw.
Nun wird für den folgenden Text die deutsche Sprache festgestellt, so daß die Typst-Umbruchregeln korrekt arbeiten können.