Tabellen unter Typst haben etwas mit Tabellen unter TeX gemeinsam: Je mehr Spalten und Zeilen sie haben, desto unübersichtlicher wird das Ganze ^__^
Eine einfache Tabelle wird wie folgt erzeugt:
#table(columns: (1fr, 1fr), inset: 10pt, align: (left, center), table.header([*Kopf1*], [*Kopf2*],), [Inhalt1], [Inhalt2], [Inhalt3], [Inhalt4],)
Diese Basis-Tabelle besteht aus zwei Spalten und 2 Datensätzen. Die Argument-Anweisungen der table-Funktion sind typst-typisch selbsterklärend:
columns werden Anzahl und Breite der Spalten vorgegeben (1fr verteilt die Breite gleichmäßig, bis die Seitenbreite gefüllt ist). Für dieselbe Anzahl
Spalten wird dann eine Ausrichtung (align: left, center, right) und ein Spaltenkopf festgelegt.
Im nächsten Beispiel wird die Spaltenanzahl auf 3 erhöht, und die Spaltenbreite soll tw. automatisch festgestellt werden (auto statt 1fr), teilweise gebe ich sie vor
(4cm):
Nun soll eine Tabellenunterschrift hinzugefügt werden. Hierfür wird das von den Abbildungen bekannte caption-Argument verwendet. Allerdings muß die Tabelle dafür in eine
figure-Funktion eingebettet werden:
#figure(caption: [Tabellenüberschrift], table(columns: (auto, auto, 4cm), inset: 10pt, align: (left, center, center), table.header([*Titel1*], [*Titel2*], [*Titel3*]), [Inhalt1], [Inhalt2],
[Inhalt3],)) <tabmarke>
Das funktioniert. Mit den aus Lektion Verweise bekannten Verweismöglichkeiten wird korrekt auf "Tabelle 1" referenziert.
Achtung bei sehr langen Tabellen: Aufgrund der Einbettung in die figure-Funktion kann KEIN Seitenumbruch erfolgen. Die Tabelle läuft dann in den Seitenfuß weiter.
Zur Einfärbung einzelner Tabellenzellen wird eine table.cell mit Füllfarbe vorangestellt. Hierbei ist etwas Konzentration notwendig, um noch den Überblick zu bewahren. Zur
Übersichtlichkeit habe ich die Formation etwas aufgelockert: